Thomas R. P. Mielke ist gestorben

Der über viele Jahrzehnte auch als Kreativdirektor in internationalen Werbe-Agenturen tätig gewesene deutsche Schriftsteller Thomas R. P. Mielke ist heute im Alter von 80 Jahren gestorben. Seine ersten Romane schrieb er in den 60er Jahren unter anderem für die Reihe „Zauberkreis Science Fiction“ und die Serie „Rex Corda“, zusammen mit Rolf Liersch entwickelte in den 70er Jahren das Konzept der Science-Fiction-Serie „Die Terranauten“. Er wurde mehrfach mit Preisen geehrt, unter anderem gewann er 1984 den Kurd Laßwitz Preis für „Das Sakriversum“ als Bester deutscher Science-Fiction-Roman, 1985 den SFCD-Literaturpreis für die Kurzgeschichte „Ein Mord im Weltraum“ (erschienen in der von H. J. Alpers‘ herausgegebenen Anthologie „Science Fiction Almanach 1985“) und 1986 den SFCD-Literaturpreis für den Roman „Der Tag, an dem die Mauer brach“. Weitere bekannte Romane von ihm waren der SF-Roman „Der Pflanzen Heiland“ (1981) und Historische Romane wie „Gilgamesch, König von Uruk“ (1988) und „Karl der Große, der Roman seines Lebens“ (1992).

Die 2010 bei uns erschienene Anthologie „Weltraumkrieger“, herausgegeben von Dirk van den Boom und Oliver Naujoks, enthielt eine Kurzgeschichte von Thomas R. P. Mielke: „Der längste Weg der Welt“.

Das Titelbild schuf damals Timo Kümmel.

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