Heinz Zwack wurde mit dem Deutschen Fantasy Preis geehrt

Der EDFC e.V. verleiht seit 1979 den Deutschen Fantasy Preis, mit dem er die Verdienste von Persönlichkeiten um die Fantasy-Literatur im deutschsprachigen Raum würdigt. In diesem Jahr wurde Heinz Zwack mit dem Preis geehrt, für sechzig Jahre Übersetzungstätigkeit im Bereich der Science Fiction und verwandter Gebiete. Der erste Science-Fiction-Roman in seinem Leben war Hans Dominiks „Das stählerne Geheimnis“. Er fand das Buch zerfleddert und ein wenig angekohlt im Frühjahr 1945 in einem Waldstück. Daneben lagen angekohlte Uniformreste. Ein deutscher Soldat hatte wohl so seine Entlassung aus der Wehrmacht auf eigene Faust vollzogen und das Buch nicht mehr gebraucht. Heinz Zwack, damals neun Jahre alt und vom Lese-Hunger getrieben, fand das Buch spannend und fing dann an, in der Leihbibliothek nach Ähnlichem zu suchen. Mit Erfolg. In der SF-Leihbuch-Datenbank findet sich hier ein Beitrag von ihm zu seiner Arbeit als Übersetzer.

Im Atlantis Verlag sind zwei Romane von Heinz Zwack erschienen.

Der Journalist Bernd Lukas findet sich urplötzlich in einer Umgebung wieder, die ihm einerseits völlig vertraut, aber in Details doch ganz und gar fremd ist – in einer Welt, nur einen Lidschlag von der seinen entfernt, einer Welt, in der der letzte größere Krieg in Europa über hundertfünfzig Jahre zurückliegt. Dieses Deutschland nennt sich hier Deutscher Bund, sein Staatsoberhaupt ist ein Kaiser, und es ist die Führungsmacht in einem vereinten Europa, das sich Europäische Föderation nennt und von der Südspitze Spaniens bis zum Ural reicht. Als er anfängt, sich mit dieser neuen Umgebung vertraut zu machen, lernt er einen Mann kennen, der sich Dr. Jacques Dupont nennt und der ihm glaubhaft versichert, aus einer weiteren Welt zu stammen, einer, die sich bei einer weltweiten Katastrophe vor tausend Jahren von der von Lukas abgespalten hat, als ein Meteor die Erde traf und mit Ausnahme  einer Handvoll Menschen in einem einsamen Bergtal in Schottland nahezu alles Leben auf ihr vernichtete …

Das eBook von „Nebenweit“ ist bei Amazon erhältlich. Das Paperback ist  überall im Handel erhältlich und natürlich beim Verlag, dort ist auch das Hardcover erhältlich. Kunden, die das Buch direkt beim Verlag ordern, erhalten als Bonus als Beilage die links abgebildete Weltkarte in A3. Titelbild und Karte stammen von Timo Kümmel.

 

Ein Milliardenvermögen hat Elton Rusk mit der Entwicklung einer Software verdient, die die Cyberkriminalität unmöglich machen soll – und mit diesem Vermögen eine private Weltraumlinie für betuchte Urlauber aufgebaut. Doch sein eigentlicher Traum ist die Erforschung des Universums und den hat er sich mit dem Bau des ersten überlichtschnellen Raumschiffs erfüllt, der Jacht Galaxy Challenger.

Zurückgekehrt vom erfolgreichen Erprobungsflug an die Grenzen unseres Sonnensystems sieht er die Erfüllung seines Traums zum Greifen nah – doch dann ist das Shuttle, das ihn im Erdorbit erwarten und sicher zur Erde zurückbringen soll, weit und breit nicht zu sehen. Stattdessen erwartet ihn eine fremde Welt mit einer hochentwickelten Raumfahrttechnik, Außenstationen mit ein paar Tausend Bewohnern und mit Künstlichen Intelligenzen, die zu eigenständigen Entscheidungen fähig sind, eine Welt, die der seinen in vielen Punkten ähnelt, in einigen anderen dagegen völlig fremd ist. Er muss erkennen, dass er in eine andere Zeitlinie verschlagen wurde.

Und diese Welt ist in Gefahr: Ein Komet, der schon einmal in einer anderen Parallelwelt eine blühende Zivilisation fast völlig ausgelöscht hat, kehrt nach tausendjähriger Reise zurück und droht erneut mit Tod und Vernichtung.

Heinz Zwack kehrt mit diesem neuen Buch zehn Jahre nach den Ereignissen, die er in seinem für den Deutschen Science Fiction Preis nominierten Roman „Nebenweit“ geschildert hat, in sein Multiversum zurück und führt den Leser in neue Welten.

 

Der Alternativwelt-Roman „Galaxy Challenger“ von Heinz Zwack ist als Hardcover und Paperback lieferbar, das eBook gibt’s bei Amazon und beam-eBooks. Das (Rundum-)Titelbild stammt von Timo Kümmel.

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