Neues von Oliver Henkel

Es gibt keinen Termin. Aber: Oliver Henkel arbeitet an seinem nächsten Roman, „Der Mohrenpfeifer“.

Das Jahr 1777 hatte Christian Pfeyfer eine große Überraschung gebracht: Vom einfachen Mohrenpfeifer im Füsilier-Regiment Prinz Heinrich von Preußen war er zum Hautboisten, zum Militärmusiker im Unteroffiziersrang befördert worden. Und er war fest überzeugt gewesen, dass nichts, was ihn in seinem weiteren Leben noch erwartete, dieses Ereignis in den Schatten stellen könnte. Er irrte sich. Drei Monate später befand er sich auf einem anderen Kontinent, in einer verwirrend fremden Welt und inmitten eines mörderischen Krieges. Friedrich der Große hatte sich bereitgefunden, König Georg III. von Großbritannien für den Kampf gegen die rebellischen amerikanischen Kolonien einige seiner unbesiegbaren Bataillone zu leihen. So landeten im August 1777 fünftausend preußische Soldaten in Charleston, um das aufständische South Carolina für die britische Krone zurückzuerobern. Und einer von ihnen war Christian Pfeyfer, der zu diesem Zeitpunkt noch nicht ahnte, dass er bald zwischen die Mühlsteine tödlicher Intrigen geraten würde … und noch weniger, dass binnen kurzem das Schicksal von Millionen Menschen in seiner Hand liegen sollte.

„Der Mohrenpfeifer“ ist die Vorgeschichte zu „Die Fahrt des LEVIATHAN“ und schildert, wie es zu einer preußischen Provinz auf amerikanischem Boden kam. Zwischen riesigen Reisplantagen, auf denen Heerscharen von Sklaven unter der Peitsche das „Weiße Gold South Carolinas“ für ihre Herren anbauen müssen, schlägt die Weltgeschichte einen anderen Pfad ein …

 

Oliver Henkels „Die Fahrt des LEVIATHAN“ ist natürlich weiter lieferbar, wie die anderen Romane und die Kurzgeschichtensammlung auch. Das Titelbild stammt von Timo Kümmel. Den Roman gibt es als Hardcover, Paperback und eBook bei Amazon und beam-eBooks.

Wilhelm Pfeyfer, Major und Kommandant des Militär-Sicherheits-Detachements in der Hauptstadt von Preußens einziger amerikanischer Provinz Karolina, dem einstigen South Carolina, wird zur Aufklärung eines Falles herangezogen, der so gar nicht seiner Stellung gerecht wird: Die Great Eastern, das bei Weitem größte Schiff seiner Zeit, streift einen Felsen und wird leckgeschlagen, und das mit dem preußischen König an Bord – ein Attentatsversuch? Pfeyfer und das Schiff geraten in die Wirrungen des Sezessionskrieges. Die Nordstaaten haben weit mehr Mühe, die Insurgenten zurück in die Union zu holen, als ihnen lieb ist. Die konföderierten Sklavenhalterstaaten hingegen leiden ohne die gewohnte Ausfuhr von Baumwolle und Tabak große Not. Da bietet ein undurchsichtiger Vertreter eines europäischen Landes gegen eine Gefälligkeit an, den Südstaaten Ausrüstung und Waffen zu liefern. Die Great Eastern kommt als Transportschiff wie gerufen. Das Schicksal scheint sich zugunsten des Südens zu neigen …

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