„Ära der Helden“: Rezension online

DIE BESCHÜTZER 01 - FrontDeutschland braucht Superhelden!
Zumindest, wenn es nach der Ansicht Konrad Berghoffs geht. Der Inhaber zweier Biotech-Firmen erforscht seit Jahren die Möglichkeiten übernatürlicher Fähigkeiten beim Menschen. Als die selbst ernannte Rächerin Sin Claire über die Dächer Frankfurts fliegt und Raubüberfälle ebenso vereitelt, wie sie Menschen in Not rettet, wittert der Industrielle eine echte Chance, seinen Traum eines Superheldenteams umzusetzen. Er beauftragt den Ermittler Kevin Burscheid, Sin Claire und weitere Begabte für seine Sache zu gewinnen. Doch die vermeintlichen Helden fügen sich nur widerwillig in ihre Rollen. Erst als ein Schurke mit unglaublichen Kräften Frankfurt unsicher macht und Menschenleben in Gefahr sind, kommt es zum Team-up.
Die Beschützer sind da!

 

„Die Beschützer“, konzipiert und geschrieben von Martin Kay und Dirk van den Boom, ist unlängst gestartet.  Band 1 trägt den Titel „Ära der Helden“ und stammt von Martin Kay. Das Paperback ist ebenso lieferbar wie das Hardcover, bei Amazon und beam-eBook ist das eBook erhältlich. Band 2 erscheint im kommenden Winter und kommt von Dirk van den Boom. Auch „Zeit des Erwachens“ ist bereits seit geraumer Zeit in gedruckter Form beim Verlag als Hardcover und Paperback vorbestellbar, parallel erscheint auch hier das eBook. Die Cover stammen von Allan J. Stark.

 

Beim Fantasyguide.de ist eine erste Besprechung online gegangen. Christel Scheja meint unter anderem: „(…)  Martin Kay hat bereits unterhaltsame und kurzweilige Sci-Fi-Abenteuer geschrieben, deshalb weiß er genau, wie er seine Leser kitzeln muss, damit sie ohne Vorbehalte in die Geschichte eintauchen können und wollen. Auf verschiedenen Handlungsebenen führt er diese in das Szenario ein, schreibt, welche Absichten Berghoff hegt und wie er versucht, diese in die Tat umzusetzen. Auf der anderen Seite darf man auch hinter die Maske von Sin Claire blicken, die eine angenehm normale Seite hat, auch wenn sie sich in ihren Einsätzen ganz anders verhält.

Natürlich geht es nicht um tiefschürfende Erkenntnisse und Fragen, denn auch die Erklärungen, wie die übersinnlichen Kräfte entstanden sind, bleiben eher rudimentär. Die Figuren sind auch nur so weit ausgearbeitet, wie man es für die Handlung braucht.

Aber das kommt dem Abenteuer zugute, dem geschickten Spiel mit Klischees und bekannten Versatzstücken, die aber neu interpretiert und in ein ungewohnt vertrautes Szenario gesetzt werden.

Heraus kommt eine überaus solide Geschichte, die von Anfang bis Ende in den Bann schlägt, und keine Längen aufweist.

Wer Superhelden mag, sollte ruhig einen Blick in „Ära der Helden“, dem ersten Band von „Die Beschützer“, einer unterhaltsamen und kurzweiligen Serie, die Helden und Schurken, die man sonst nur aus Amerika kennt, in ein sehr vertrautes Szenario holt – das heutige Deutschland.“ 

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