„Paracelsus“: Zwei weitere Rezensionen online

ParacelsusDas Raumschiff PARACELSUS ist auf Kurs in eine Katastrophe.
Dunkle Gänge. Tiefe Schächte. Leere Kabinen. Ein Kapitän ohne Gedächtnis, eine Ansammlung von exzentrischen Passagieren und ein blinder Passagier.
Dann beginnt das Töten. Wer ist der Mörder? Warum müssen die Mitreisenden sterben? Und gibt es den blinden Passagier tatsächlich?

„Zehn kleine Negerlein“ meets „Dark Star“!

 

Der Roman „Paracelsus“ von Arno Endler ist als Paperback und Hardcover lieferbar, ebenso die eBook-Ausgabe bei Amazon und bei beam-eBooks. Das Titelbild stammt aus der Feder von Timo Kümmel.

 

Zwei weitere Lesermeinungen sind online gegangen. Klaus N. Frick meint auf Perry-Rhodan.net: „(…) Arno Endler erzählt seine Geschichte mit vielen Wendungen. Ungewöhnliche Perspektiven wechseln sich ab, die Erinnerungslücken des »Helden« werden auf spannende Weise mit Realität gefüllt. Das Raumschiff wirkt wie ein fliegendes Spukhaus – manchmal erinnert es mich in seiner Atmosphäre an den Film »Alien« –, in dem die Menschen geradezu orientierungslos unterwegs sind. Anfangs sind die Schilderungen des Autors durchaus verwirrend, und ich brauchte gut zwanzig Seiten, um in die Handlung hineinzukommen – dann wollte ich nicht mehr aufhören.

Wer mag, kann den Roman als eine Mixtur aus Horror und Science Fiction betrachten, wobei ich mit »Horror« an dieser Stelle keine Schock- oder Splatter-Elemente meine, sondern eher die gruselige Spannung, die an Bord der PARACELSUS herrscht. Die Auflösung, auf die man nach einiger Zeit selbst kommen kann, dreht die Handlung in gewisser Weise noch einmal auf den Kopf – auch das hat mir gut gefallen.

Wer ungewöhnliche und vor allem spannende Science Fiction mag, sollte diesen Roman antesten. Er ist unterhaltsam und reißt mit. Ein starker Einstand für den Autor! (…)“

 

Irene Salzmann meint bei Phantastik-News.de: „(…) Von Beginn an empfindet man „Paracelsus“ als verstörende Lektüre: Es gibt einen Kapitän, der ebensowenig wie sein Crewman über einen Namen verfügt, ferner einige skurrile Passagiere und eine bizarre Handlung, die mehr Fragen aufwirft, als sie Antworten bietet. Irgendwann beginnt man zu ahnen, dass hinter der vordergründigen SF-Story mehr steckt, denn die Hauptfigur, der Kapitän, wird von allen zum Agieren gezwungen. Die anderen versuchen mehr oder weniger, ihn zu unterstützen, indem sie kleine Hilfestellungen geben, bleiben aber meist passiv. Verzweifelt bemüht sich der Kapitän, seine Erinnerungen zurückzuerlangen und den unbekannten Mörder zu fangen. Ab und zu sieht er Bilder, doch diese verwirren ihn nur noch mehr, und das Kennwort, mit dem der Untergang der „Paracelsus“ abgewehrt werden könnte, will ihm nicht einfallen. Auch gelingt es ihm nicht, das Töten zu stoppen. Und so eskaliert die Lage unaufhaltsam – eine Rettung scheint es nicht zu geben.

Oder doch? Mehr will man nicht verraten, um das überraschende Ende, das man eventuell erahnt hat, keineswegs vorwegzunehmen.

„Paracelsus“ ist ein ungewöhnlicher, bizarrer Roman, der ein Thema aufgreift, das man durchaus aus anderen Büchern kennt, wenn auch weniger aus dem SF-Genre. Man rätselt mit dem Kapitän, was wirklich los ist und fühlt sich wie dieser durch die weitere Entwicklung immer nur irritiert. Die Figuren wahren Distanz zum Leser, auch wenn man am Schicksal der wichtigsten Charaktere Anteil nimmt. Die Auflösung kommt abrupt, aber selbst dann ist es noch nicht vorbei. Wahrlich ein Titel, der aus dem Rahmen fällt.“

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