„Meran“: Rezension online

MeranCasimir Daxxel bekommt Post: Seine alte meranische Flamme ist eine Dame in höchster Not, ihr droht eine Verurteilung für eine Tat, die sie nicht beging. Zusammen mit Josefine Zant begibt sich der junge Diplomat in die Höhle des Löwen, die Hauptwelt des Meranischen Kalifats. Dort muss er feststellen, dass er in einen Sumpf aus politischen Intrigen, Verschwörungen und Konflikten hineingeraten ist. Seine Klugheit, seine Tapferkeit, seine Leidenschaft – und Josefine Zant werden auf eine harte Probe gestellt.

Band 3 der Science-Fiction-Reihe um den jungen Konsul Casimir Daxxel ist als eBook erhältlich bei Amazon und beam-eBooks. Das Hardcover ist ab dem 6. Januar 2016 lieferbar, das Paperback ist diese Woche erschienen.

„Meran“ schließt an die Abenteuer aus „Eobal“ und „Habitat C“ von Dirk van den Boom an, in denen Casimir Daxxel auch bereits ermittelte. Diese beiden Romane sind jeweils als Hardcover, Paperback und eBook weiterhin lieferbar. Wie bei den beiden Vorgängerbänden stammt auch diesmal das Cover von Tony Andreas Rudolph.

Eine erste Besprechung ist online gegangen, und zwar bei Buchwurm.info. Tobias Schäfer schreibt: „(…) Mit „Meran“ besinnt sich Boom wieder auf die Wurzeln dieses Dreiteilers und kehrt zu den weltlichen Streitigkeiten zurück, die in „Eobal“ ihren Anfang nahmen und nun unter diversen Wendungen und Überraschungen kumulieren. Dabei konzentriert er sich stark auf die Charakterisierung des fremdartigen Volkes der Meraner und ihre äußerst patriarchalische Weltanschauung. In dieser Reihe ist Booms alltäglicher Job als Basis seiner Geschichte spürbar wie selten zuvor, was unter anderem auch an seinem Protagonisten liegt. Seine politische Verankerung erlaubt es Boom, mit Fachwissen und entsprechenden Abstrahierungen eine eigene Gesellschaft zu entwerfen, und es scheint gar nicht so abwegig, Details des meranischen Rechtssystems auch bei uns zu vermuten. (…) So ist es vor allem der lockere Stil und die sprunghafte Erzähltechnik, die in diesem Buch für den Unterhaltungswert sorgen, weniger die Geschichte an sich, denn die liest sich fast wie eine Pflichtarbeit. Casimir Daxxel erreicht seine Höchstform auf „Eobal“ und auf dem „Habitat C“, allerdings wird mit „Meran“ das Cover-Tryptychon vervollständigt. Star jedenfalls ist Josephine Zant, die sich trotz mannigfaltiger Erwartungen stets jugendfrei darstellt. (…)“

Dieser Beitrag wurde unter Allgemein veröffentlicht. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.