„Der Terraformer“: Rezension beim Fantasyguide.de

terraformerDer Terraformer Anders McCoy lebt in einer Station auf einem menschenleeren Planeten, um dessen Umwandlung in eine bewohnbare Welt zu betreiben. Er glaubt, allein auf dem Planeten zu sein, der in den Sternenkarten als leblos und unbesiedelt gekennzeichnet ist. Eines Tages taucht jedoch ein Mann auf, der sich wortkarg vorstellt und angibt, er sei hier abgesetzt worden. Er bietet McCoy seine Dienste an und erlangt sein Vertrauen. Mit der Zeit kommt seine unfassbare Geschichte heraus. Doch während McCoy noch überlegt, ob er den Erzählungen des Fremden glauben soll, werden sie beide von dessen düsterer Vergangenheit eingeholt. Mit dem Frieden und der Einsamkeit ist es endgültig vorbei. Und es beginnt ein atemberaubendes Abenteuer, das sich der Terraformer in seinen kühnsten Träumen nie hätte vorstellen können …

Von Christel Scheja ist beim Fantasyguide.de eine Rezension zum Science-Fiction-Roman „Der Terraformer“ von Matthias Falke online gegangen, hier. Der Roman ist als Hardcover und Paperback erhältlich, ferner als eBook bei Amazon und beam-eBooks. Das Titelbild stammt von Timo Kümmel.

Christel Scheja schreibt unter anderen: „(…) Zwar geht der Autor nicht unbedingt in die Tiefe, was die Figurenzeichnung betrifft, bedient teilweise sogar klassische Klischees, auf der anderen Seite, stören diese aber auch nicht, sondern fügen die Figuren lebendig in den Hintergrund ein. Ebenso unterhaltsam und glaubwürdig wurden die Grundzüge der klassischen Wikinger-Kultur in die futuristsche Kulisse eingebunden. Die Handlung bietet zudem alles, was zu einem Abenteuer dazu gehört – Verfolgungsjagden, Gefangennahmen und Reise quer durch die Region, die dafür sorgen, das nach und nach immer mehr Details an Licht kommen, die die Wahrheit über Rodericks Verbrechen enthüllen. Die Auflösung jedenfalls auch so gut durchdacht und glaubwürdig, dass man den Helden gerne das Happy End gönnt. Vielleicht mag „Der Terraformer“ nicht gerade innovative Science Fiction mit einem literarischem Anspruch sein, der Roman kann aber durch sein flott geschriebenes und durchweg spannendes Abenteuer entspannende Leseabende bieten, wenn man sich auf die farbenprächtige Kulisse und die sympathischen Figuren einlassen kann, weil man vor allem leichte Unterhaltung sucht.“

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