„Sterne in Asche“: Rezension beim Fantasyguide.de

sterneinascheBeim Fantasyguide.de ist eine Besprechung zu „Sterne in Asche“ von Uwe Post online gegangen.

Ralf Steinberg meint: „Romane von Uwe Post sind Achterbahnfahrten. Zu Beginn zuckelt man erwartungsfroh bergan mit nur geringer Vorstellung davon, was einen erwartet. Und dann stürzt man durch völlig überraschende Wendungen, stößt sich das Hirn an unzureichender Polsterung und erst kurz vor dem Ende weiß man wieder wo man ist, doch dann ist es auch schon vorbei. Hat man nun vor Jubel oder Angst geschrien? (…) das erstaunliche an Uwe Posts abgefahrener Space Opera ist, dass man im Nachhinein erst erkennt, wer die eigentliche Hauptfigur ist und dass „Sterne in Asche“ eigentlich eine tieftraurige und bitterböse Geschichte in seinem Herzen trägt. Egal wie beiläufig es eingewickelt wurde und wie witzig auch der Großteil der Handlungswindungen sind, Uwe Post sieht dahinter auch immer den Dreck. Er scheut sich nicht davor, seine Aliens lapidar Verbrechen begehen zu lassen, auch der Sex kommt nicht zu kurz, ausgefallen und anders, aber deutlich. (…) Uwe Post beweist mit „Sterne in Asche“, dass er sich weiterhin auf der Höhe seiner literarischen Schaffenskraft befindet. Eine Space Opera voller schräger Aliens, dem Sound einer guter alten Scheibenwelt-Geschichte und darin versteckt eine bittere Pille voller Düsternis. (…)“

Der neue neue Science-Fiction-Roman von Uwe Post erschien im Oktober des Vorjahres, das Titelbild stammt von Mark Freier. Das Buch ist als Hardcover, Paperback und eBook lieferbar, aktuell bei Amazon und beam-eBooks.

Bescheidene Wellen befeuchteten eine künstliche Insel im flachen See.
Darauf ruhte der massive Fuß eines schlanken Turms, dessen Spitze den blassgrauen Himmel zu kitzeln schien.
Vielstimmiges Flüstern geisterte sporadisch über die sandigen Stufen aufwärts, Opfer des Kamineffekts und trocken wie der Staub, dem der gleiche Weg bestimmt war.
Die Spiralsäule der Heiligen bohrte ein Loch aus Glauben in die Wolken von Raptuul und wartete auf den Propheten des Untergangs.

Die Galaxis in Anarchie: Sterne schrumpfen zu Ascheklumpen, andere vergehen vorzeitig in Supernovae, Planeten werden unbewohnbar.
Und keiner kennt den Grund.

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