Preview am Sonntag (17)

Immer sonntags stellen wir einen Auszug aus einem Roman online, der noch nicht erschienen ist. Wir weisen darauf hin, dass die Auszüge aus Manuskripten stammen, die unter Umständen noch nicht im Lektorat und auch noch nicht vorbestellbar sind. Heute: der Auftakts des Prologs aus “Zwischen Ehre und Pflicht” von Stefan Burban, Band 8 der Reihe „Der Ruul-Konflikt“. Der Roman erscheint zum Jahreswechsel als Hardcover, Paperback und eBook.

 
 
 

 

Gefechtsaufzeichnung 301
des 2. Bataillons, 105. Ranger-Regiment, TKA
28. Juni 2152
Kommandierender Offizier: Major Ryan Flynn
 
Das 2. Bataillon ist heute auf dem Planeten Nebula Centauri eingetroffen.
Das Erste, das mir spontan durch den Kopf schoss, als ich von der Rampe trat war, was für ein Dreckloch. Die vorherrschende Farbe scheint hier grün zu sein und das auch noch in den unterschiedlichsten Schattierungen. Bei soviel Grün möchte man am liebsten kotzen.
 
Anmerkung für die Akten: Der Planet befindet sich knapp neunzig Lichtjahre unterhalb von Fortress, liegt dadurch also im Operationsgebiet ruulanischer Überfallkommandos.
 
Kaum war das Bataillon ausgeschifft, standen wir auch schon im Kampfeinsatz.
 
Die Koalition führt derzeit mehrere Operationen rund um das umkämpfte Serena-System durch, wodurch die Flotten- und Truppenkontingente auf Fortress undStarlight geschwächt sind. Aus diesen Systemen wurden zahlreiche Einheiten abkommandiert, um die Offensive zu unterstützen.
 
Für die Ruul ist dies immer der perfekte Augenblick, um ihre gefürchteten Ex-und-Hopp-Angriffe durchzuführen. Sie sind ständig auf der Jagd nach Ressourcen und Sklaven. Seit Serena umkämpft wird, mehr denn je.
 
Diesmal haben sie ein Auge auf Nebula Centauri geworfen. Abgesehen von der Bevölkerung gibt es nichts von Interesse, was mich unweigerlich zu dem Schluss führt, dass sie es ausschließlich auf Sklaven abgesehen haben. Das 2. Bataillon war zufällig nah genug, um zeitnah auf den Notruf der Kolonie zu reagieren. Leider waren wir trotzdem nicht schnell genug. Vier Siedlungen auf der südlichen Hemisphäre sind schon in Feindeshand. Drei der fünf Milizregimenter auf dem Planeten waren bei unserer Ankunft bereits aufgerieben. Keine große Überraschung. Alles, was über das Bewachen eines Kühlschranks in der Antarktis hinausgeht, übersteigt die Fähigkeiten von Milizen bei Weitem. Weitere TKA-Einheiten oder Marines sind auf Nebula Centauri derzeit leider nicht präsent. Aus diesem Grund muss das 2. Bataillon mal wieder die Kastanien aus dem Feuer holen. Ist ja ganz was Neues. (Die letzten beiden Sätze zur Löschung vormerken, bevor der Bericht zu den Akten geht.)
 
Das 2. Bataillon ist eine hervorragende Einheit, allerdings nur sechshundert Mann stark. Alleine schaffen wir es auch nicht gegen die Übermacht. Derzeit stehen geschätzte viertausend Ruul auf dem Planeten. Vermutlich bereiten sich gerade weitere Truppen in den ruulanischen Schiffen im Orbit auf die Landung vor.
 
Daher habe ich dem planetaren Gouverneur die Evakuierung der Zivilbevölkerung empfohlen. Er hat eingewilligt – wenn auch widerwillig. Ich kann ihm daraus keinen Vorwurf machen. Die Überreste des Wachgeschwaders, das mit dem Schutz des Systems betraut ist, hält derzeit noch eine Lücke offen, durch die die Evakuierungsschiffe schlüpfen können – wenn sie schnell genug sind. Die Ruul rücken in diesem Moment auf die Hauptstadt vor. Sie ist bereits von drei Seiten eingeschlossen, die vierte wird bald folgen. Falls die Ruul ihrem gewohnten Muster folgen – und ich habe keinen Grund, daran zu zweifeln -, werden sie versuchen, möglichst schnell den Raumhafen unter Kontrolle zu bringen, um die Bevölkerung an der Flucht zu hindern. Diesen Schritt voraussehend, habe ich das Bataillon in Stellung gebracht, um den Gegner in Empfang zu nehmen und ihren Vormarsch zu verzögern.
 
Das 2. Bataillon wird seine Stärke ausspielen – Guerillataktik und Dschungelkriegsführung.
 
Gez. Major Ryan Flynn
 
*
 
Sergeant Major Lian Xu betrat den Schauplatz des Gefechts mit einer Mischung aus unheilvollen Erwartungen und grausamer Gewissheit. Den Rauch hatte er bereits von Weitem gerochen. Er überdeckte den unverwechselbaren Geruch des Dschungels in einem Umkreis von mehreren Kilometern.
 
Als Lian Xu die kleine Lichtung betrat, sah er seine schlimmsten Befürchtungen bestätigt. Die Miliz von Nebula Centauri hatte keine Chance gehabt. Die Schlacht war kurz und brutal gewesen und am Ende war die Miliz von den kampferprobten ruulanischen Kriegern regelrecht überrollt worden. Mitleid stieg in dem erfahrenen Berufssoldaten hoch.
 
Lian Xu ließ sich auf ein Knie nieder und lockerte den Kragen seines in grüntönen gehaltenen Tarnanzugs. Die hohe Luftfeuchtigkeit machte das Atmen zur Tortur und selbst kleinste Entfernungen hatten die nervtötende Angewohnheit, schweißtreibende Angelegenheiten zu werden.
 
Er gab der Einheit hinter sich ein knappes Handsignal und die Männer und Frauen des Aufklärungstrupps verteilten sich fächerförmig auf dem kleinen Schlachtfeld. Lian Xu schätzte, dass auf der Lichtung die Überreste mindestens eines Bataillons verstreut lagen. Der Dschungel verbarg mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit die Überreste weiterer einheimischen Truppen. Über fünfhundert Leben nutzlos vergeudet. Für den erfahrenen Unteroffizier war es nicht schwer, anhand der Spuren den Kampfverlauf im Geiste zu rekonstruieren.
 
Die Ruul waren von Osten in die Lichtung eingebrochen, während die Miliz noch dabei war, ihre Stellung auszubauen. Die Milizionäre waren zwar nicht völlig unvorbereitet überrumpelt worden, aber doch überraschend genug, dass das Gefecht nicht länger als dreißig oder vierzig Minuten gedauert haben konnte.
 
Selbst für planetare Milizen ein beschämendes Ergebnis.
 
Die ausgebrannten Gerippe von fünf alten Goliath-Kampfpanzern und eines halben Dutzend Geländewagens schwelten noch zwischen den Überresten zweier MG-Nester. Vereinzelt lagen auch ruulanische Leichen zwischen den Gefallenen, für Lian Xus Geschmack jedoch deutlich zu wenig.
 
Ein Feuersalamander lag in einem kleinen Schützengraben, den die Milizionäre gerade ausgehoben hatten, als der Angriff erfolgte. Die gepanzerte Oberfläche strotze vor Dellen, wie sie nur von großkalibriger MG-Munition geschlagen wurden. Doch zwei Granaten aus den Geschützen der Goliath-Panzer waren für das Ende des ruulanischen Fahrzeugs verantwortlich. Den Ausgang des ungleichen Kampfes hatte dies jedoch nicht wesentlich beeinflusst.
 
Sergeant Major Lian Xu seufzte und aktivierte sein HelmCom. „Kundschafter zwei-eins an Kommando zwei-sechs.“
 
„Hier Kommando zwei-sechs“, erfolgte nahezu ohne spürbare Verzögerung die Antwort von Major Ryan Flynn, dem Kommandeur des 2. Bataillons des 105. Ranger-Regiments. Lian Xu schmunzelte. Die Schnelligkeit der Antwort, ließ den Sergeant Major vermuten, der Major habe bereits auf seine Meldung gewartet.
 
„Was haben Sie gefunden, Sergeant Major?“, fragte die befehlsgewohnte Stimme des Majors.
 
„Das übertrifft unsere Prognosen bei Weitem, Major“, erwiderte Lian Xu. „Die Slugs rücken schneller als erwartet vor. Wir sind auf den Schauplatz eines Gefechts gestoßen. Ein Bataillon der Miliz wurde ausradiert. Etwa dreißig Kilometer südöstlich ihrer Position. Die Ruul bewegen sich in direkter Linie auf die Hauptstadt zu und zerschlagen auf ihrem Weg jeglichen Widerstand.“
 
Schweigen antwortete auf seinen Bericht. Der Sergeant Major stellte sich vor seinem inneren Auge vor, wie der Major Befehle an die einzelnen Kompaniekommandeure gab, damit diese ihre jeweilige Taktik an die veränderte Sachlage anpassen konnten.
 
„Lian Xu?“, meldete sich der Major erneut.
 
„Sir?“
 
„Damit stehen die Ruul weniger als vierzig Kilometer vor der Hauptstadt und knapp fünfzig Kilometer vom Raumhafen entfernt. Ihre Fortschritte bereiten mir ernste Sorgen.“
 
„Die Miliz hat versucht sie aufzuhalten, doch der Erfolg ist eher verhalten.“
 
„Wundert mich gar nicht. Bewegen Sie Ihre Truppe nun auf die Hauptstadt zu. Sie müssten irgendwo hinter der feindlichen Haupttruppe sein. Melden Sie es sofort, wenn sie auf die gegnerische Nachhut stoßen und auch jede andere Veränderung der aktuellen Situation.“
 
„Verstanden.“ Lian Xu zögerte. „Sir?“
 
„Ja?“
 
„Wie lange dauert die Evakuierung noch? Ich meine, wie lange müssen wir die Slugs aufhalten?“ Lian Xu war lange genug Soldat, einer der an mehreren Feldzügen und Dutzenden von Schlachten teilgenommen hatte. Es war keine aus Angst gestellte Frage, sondern lediglich eine Bitte um wichtige Informationen. Sein Vorgesetzter wusste dies sehr genau, wie seine Antwort bewies.
 
„Es geht langsamer voran, als ich es gern sehen würde. Immerhin sind bereits einige Fluchtschiffe gestartet, doch fast zwei Dutzend sind immer noch am Boden. Der Gouverneur ist auch keine große Hilfe. Ich befürchte, wir werden die Slugs mindestens für eine weitere Stunde beschäftigen müssen.“
 
„Unterstützung der Miliz?“
 
„So gut wie gar nicht vorhanden. Soweit sie nicht aufgerieben wurde, hilft sie bei der Evakuierung. Ist mir auch lieber so. Dann stehen sie uns wenigstens nicht im Weg herum. Wir erledigen das lieber im Alleingang.“
 
„Auf Rangerart?“, Lian Xu schmunzelte erneut, als er den offiziellen Slogan des 105. Regiments erwähnte.
 
„Auf Rangerart“, bestätigte sein Vorgesetzter, dessen Lachen sogar über die Funkverbindung durchdrang.
 
Lian Xu beendete die Verbindung und winkte seine Leute zu sich. Es wurde nicht viel gesprochen. Wozu auch. Die Männer und Frauen kannten ihre Aufgabe.
 
In einer lockeren Formation, drangen die Rangers erneut in den Dschungel ein und nahmen die Verfolgung der Ruul auf.
 
*
 
Major Ryan Flynn unterbrach die Verbindung im selben Moment und kratzte sich das unrasierte Kinn. Das Bataillon stand seit fünf Tagen auf dem Planeten und in dieser Zeit hatten sie kaum Schlaf oder auch nur einen Moment Ruhe gefunden, von Körperhygiene oder einer anständigen Rasur ganz zu schweigen.
 
Ryan erhob sich aus der Bodensenke, die mit einer Plane und Tarnmaterial abgedeckt worden war und ihm als Kommandostand diente. Ryan Flynn diente seit über elf Jahren bei den Rangern und er hatte schon so einiges gesehen, doch dieser Krieg nahm immer öfters Ausmaße an, die selbst ihn als hartgesottenen Veteran erschreckten.
 
Im Vorbeigehen fischte er sich ein hartes drei Tage altes Brötchen aus dem Verpflegungswagen und begann lustlos daran herumzukauen. Ryan war eins achtzig groß und dabei leicht massig, ohne muskulös zu sein. Für einen Mann seiner Statur stellte es sich mitunter als recht schwierig heraus, sich durch den Dschungel von Nebula Centauri zu quetschen. Andere Mitglieder seiner Einheit hatten es da schon deutlich einfacher.
 
Captain T.J. Dupree, Befehlshaberin der A-Kompanie, trat mit einer Aura unterdrückter Emotion an ihn heran. Ihr sonst ordentlich frisiertes langes blondes Haar hing strähnig zu einem Pferdeschwanz zusammengebunden über ihre linke Schulter herab. Zumindest die Fortbewegung war für ihre eins sechzig deutlich einfacher.
 
„Neuigkeiten?“
 
Ryan schenkte ihr ein schmales Lächeln. „Sie kommen.“
 
„Wird auch langsam Zeit“, betonte T.J.
 
Normalerweise waren Marine-, TKA – und Miliz-Regimenter nach dem selben Prinzip aufgebaut. Vier, manchmal fünf Kompanien zu je hundert Mann bildeten ein Bataillon, also insgesamt zwischen vier- und fünfhundert Soldaten. Die Rangers bildeten die einzige Ausnahme von der Regel.
 
Da Rangers oftmals fern jeder Unterstützung operierten, waren ihre Bataillone in vier Kompanien zu je hundertfünfzig Mann, also insgesamt sechshundert Mann aufgebaut, was für einen gewissen Rückhalt sorgte.
 
Das 105. Regiment diente nur äußerst selten als einheitliche Truppe. Meistens waren die Bataillone über mehrere Welten verstreut und verfolgten dort oftmals hinter den feindlichen Linien ihre Einsatzziele. Das 2. Bataillon stand seit beinahe neun Monaten ununterbrochen im Kampfeinsatz und fungierte entlang der bröckelnden Fortress-Linie als Feuerwehr, um immer wieder einbrechende ruulanische Überfallkommandos zur Strecke zu bringen oder wie in diesem Fall bei der Evakuierung einer nicht mehr zu haltenden, aber von ihrer Wichtigkeit vernachlässigbaren, Kolonie zu helfen. Für eine Elitetruppe nicht gerade befriedigende Aufgaben, doch sie mussten getan werden. Vor allem, seit sich das umkämpfte Serena-System zum Dreh- und Angelpunkt dieses Frontabschnittes entwickelte.
 
Ryan ging im Kopf die Stellungen seiner Kompanien durch. Gemäß ihrer Doktrin von Guerillataktik und überfallartigen Angriffen, bot das Bataillon dem Feind keine einheitliche Front, die er bedrängen und durchbrechen konnte. Vielmehr eine Reihe von versetzt angeordneten Auffangstellungen, die den Feind zermürben sollten.
 
Captain Caleb Dillane und die B-Kompanie lagen nordöstlich. Captain Lukas Nemec und die C-Kompanie lagen an dessen rechter Flanke in einer vorgelagerten Stellung. Die A-Kompanie hatte sich an der linken Flanke der B-Kompanie eingegraben, während Captain Mia Cumberland und die D-Kompanie wiederum an Duprees linker Flanke in einer vorgelagerten Stellung lagen. Dies ergab ein grobes Hufeisen und die Ruul marschierten geradewegs auf das Zentrum zu.
 
„Machen Sie Ihre Leute bereit, Dupree. Irgendwie müssen wir eine Stunde für die Evakuierung herausschlagen. Das dürfte interessant werden.“
 
*
 
Die ersten Ruul waren in ihrer grüngrauen Farbe kaum zwischen den Baumstämmen auszumachen. Sie verfügten über eine natürliche Tarnung in dieser Umgebung. Ryan kniff die Augen zusammen. Nun erkannte er die Vorhut des Feindes. Sie bewegten sich überraschend vorsichtig. Die Slugs schienen es nicht eilig zu haben.
 
Hinter der Vorhut erkannte Ryan weitere Bewegung. Schnell schien der ganze Dschungel lebendig zu werden. Hinter den ruulanischen Kriegertrupps bewegten sich klobige Metallungetüme durch das unwegsame Gelände. Das unverwechselbare Donnern ruulanischer Panzer erfüllte die Luft. Ryan duckte sich unwillkürlich tiefer in sein Versteck. Das Gewehr presste er an sich, als wäre es aus purem Gold.
 
Die Ruul bewegten sich in einer tiefen gestaffelten Linie auf seine Auffangstellung zu. Und es waren viele. Verdammt viele.
 
Die Ruul waren sich ihrer Anwesenheit nicht bewusst, dessen war sich Ryan sicher. Ansonsten hätten sie augenblicklich angegriffen. Das schwüle Klima ließ ihm dicke Schweißtropfen über die Stirn laufen. Einige rannen in seine Augen. Ungeduldig blinzelte er sie weg.
 
Die vordersten ruulanischen Krieger waren keine dreihundert Meter mehr entfernt. Er wartete noch ein Dutzend Herzschläge ab, bevor er das Zeichen ab.
 
Aus einem Dutzend versteckter Stellungen eröffneten die Rangers der A-Kompanie das Feuer. Das stakkatohafte Röhren eines schweren MGs gesellte sich nur wenige Sekunden später hinzu. Die ersten zwei Linien der ruulanischen Streitmacht, wurden praktisch noch in derselben Sekunde zu Hackfleisch verarbeitet. Ein ruulanischer Krieger besaß die Geistesgegenwart und hechtete in Deckung, geriet dabei jedoch versehentlich in den Feuerbereich zwei weiterer versteckter MG-Stellungen. Die großkalibrige Munition riss den Slug förmlich in zwei Teile.
 
Soweit, so gut, dachte Ryan.
 
Das unbarmherzige Feuer der Rangers mähte die Ruul reihenweise nieder und in einem siebzig Grad Winkel ausgehend von Ryans Stellung wurde der Dschungel auf Hüfthöhe gerodet. Baumstämme zersplitterten unter den Einschlägen Tausender Projektile und brachen schließlich ab. Innerhalb der ersten Minuten des Gefechts, zogen sich die Slugs sogar ein Stück weit zurück. Ryan glaubte für einen Moment tatsächlich, das Gefecht für sich entscheiden zu können – bis der ruulanische Gegenschlag erfolgte.
 
Vier Feuersalamander donnerten auf ihren Ketten heran und kümmerten sich nicht um die dicht stehenden Bäume. Sie rissen sie kurzerhand um. Die Panzer schwenkten ihre Geschütz-türme herum …
 
Oh, Scheiße.
 
… und feuerten.
 
Wenige Meter hinter Ryan schlugen die Granaten ein, in einem Bereich von vielleicht zwanzig Metern im Durchmesser. Ryan spürte die Hitze der Explosionen sogar noch durch den Kampfanzug im Rücken. Eine seiner Feuerstellungen verstummte augenblicklich.
 
Ein Schützentrupp brachte einen Raketenwerfer in Position und jagten zwei panzerbrechende Geschosse in einen der Feuersalamander. Die Panzerung leistete nur geringfügigen Widerstand. Aus der Bruchstelle brach eine Stichflamme ins Freie, nur Sekunden bevor das Feuer die eingelagerte Muniti-on zur Explosion brachte und den Panzer in Stücke riss.
 
Einer weniger, dachte Ryan und zog den Kopf ein, als eine zweite Salve Granaten über ihn hinweg pfiff.
 
„Das könnte heute doch noch ein übler Tag werden“, sagte er zu niemand bestimmten.
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