Crossvalley Smith ist gestorben

ikarus44Crossvalley Smith ist gestern an einer Lungenembolie gestorben. In Deutschland geboren, wuchs er in Kanada auf und studierte später in Deutschland Mathematik und Physik. Nach der Promotion in Mathematik arbeitete er viele Jahre in der IT-Branche. Anfang der 90er Jahre begann er, Computergrafiken zu erstellen. Für viele Publikationen erstellte er Titelbilder und Innenillustrationen, zum Beispiel für Verlage wie Fabylon und Saphir im Stahl und Magazine wie “Andromeda Nachrichten” und “Fantasia”. Für den Atlantis Verlag schuf er unter anderem zwei Titelbilder zur SF-Serie “Rettungskreuzer Ikarus”.

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“Das Blut der Helden”: Drei Rezensionen online

Das Blut der HeldenDurch die Entwicklung des “Leichengases” im Jahr 1918 erhoben sich die toten Soldaten auf den Schlachtfeldern des Ersten Weltkrieges, lieferten den Truppen des Deutschen Kaiserreichs unbegrenzten Nachschub und verlängerten den Krieg auf unbestimmte Zeit.

Mitten in diesem Wahnsinn wird das amerikanische Fliegerass Major Freeman vom untoten Baron Manfred von Richthofen über feindlichem Gebiet abgeschossen. Was für Captain “Madman” Burke bedeutet, dass er mit einer kleinen Einheit aus Spezialisten auf ein Himmelfahrtskommando zur Rettung des vermissten Piloten geschickt wird.

In einer Welt, in der gigantische Luftschiffe den Himmel verdunkeln, in der Menschen mit mechanischen Federwerkarmen kämpfen und mit Gewehren elektrische Ladungen verschießen, in der sich die Gefallenen wieder erheben und nach dem Fleisch der Lebenden gieren, hat das Grauen ein Gesicht bekommen und der Kampf fürs Vaterland ist zum Überlebenskampf der Menschheit geworden.

D. Vallenton urteilt über “Das Blut der Helden” von Joseph Nassise: “(…) Normalerweise bin ich ja vorsichtig mit so einem Wort wie Pageturner, aber hier kann ich es guten Gewissens gebrauchen. “Das Blut der Helden” liest sich, bedingt durch den angenehmen Schreibstil Nassises und den häufig wechselnden Erzählebenen, ausgesprochen kurzweilig und spannend. Es ist mehr als nur ein schnödes Buch über Zombies, es ist (auch) die Geschichte einer militärischen Rettungsmission und eines Kommandounternehmens. Beides so gekonnt miteinander verwoben, dass man oftmals nicht weiß, ob man nun einen Horroroman oder ein Buch über den Krieg liest (obwohl der Krieg nun wirklich, auch ohne Zombies, schon der blanke Horror ist). Angriffe von Zombies finden sich ebenso in dem Buch wieder wie packende Schilderungen von Luftschlachten, Angriffe auf Züge oder Zeppeline oder das entbehrungsreiche Leben an der Frontlinie und dem Nahkampf während eines Angriffs. (…)” Die komplette Besprechung auf Fantasybuch.de ist hier zu finden.

Harry vom Blog “Scarecrows Area” urteilt: “(…) Diesmal sind es keine Nazi-Zombies sondern Kaiser-Zombies, die der Welt zu schaffen machen und in einem Kriegsszenario für ungewöhnliche Verhältnisse sorgen. Und der Autor macht keinen Hehl aus der typischen antideutschen Haltung, die das Buch derart durchdringt, wie es sonst nur die Romane um die Helden im Kampf gegen Terrorismus tun. Heroes USA vs. Killer-Zombies Germany. Am besten dargestellt wird das in der Charakterisierung des Kaisers (planloser Waschlappen ohne Rückgrat) und Baron von Richthofen, der nicht nur der “Rote Baron”, sondern auch der “Tote Baron” ist. Diesen skizziert man als einen intriganten, machtgeilen Wüterich, der gerade mal noch Offizier, aber sicher kein Gentleman mehr ist. Also das gewohnte Bild – die Gegner sind fiese und unmenschliche Drecksäcke, während ehrbare und tapfere Kämpfer für das Gute in der Welt samt und sonders aus den USA kommen. Hat man das schon fast gewohnheitsmäßig verdaut, bekommt man als Leser ein Geschehen präsentiert, das mitunter leichte Züge des Steam Punk aufweist, sieht man sich die ganzen neuen Entwicklungen an, die den Krieg verändern sollen. Nicht nur das Leichengas und die Luftschiffe prägen den Krieg, da gibt es die Herkules-Jacke, den Colt-Firestarter (nettes Spielzeug), den Tunnelgräber, die Körperersatzteile und aufgerüstete Waffen die Kämpfe. Perverse Experimente der Deutschen werden ebenso beschrieben (erinnert irgendwie an das, was man im 2. Weltkrieg und Hitler so vermutet hat) wie der verzweifelte Kampf der Alliierten gegen diese Errungenschaften des Feindes. Die Geschichte steigt sofort in die Handlung ein, serviert gleich satte Action und lässt auch kaum Pausen zu. (…)” Die komplette Besprechung ist hier zu finden.

Und Carsten Kuhr meint: “(…) Schon äußerlich erkennt der Interessierte in einem prägnanten Cover, was ihn erwartet. Und der Inhalt hält, was das Motiv verspricht. Zombies auf den Schlachtfeldern um Verdun, Luftschlachten und Kriegskolosse, dazu verrückte Wissenschaftler, die Gott spielen und ihre perversen Forschungen vorantreiben. Dass der Autor dabei insbesondere bei der Darstellung der verhassten Deutschen sehr schablonenhaft vorgeht sei erwähnt. Hier also die perversen Deutschen, dort die amerikanischen Helden, die aufrechten Streiter für das Gute. Das ist in seiner überspitzen Darstellung manches Mal schwierig zu ertragen, einfach weil der Autor hier nicht im Geringsten differenziert. Sieht man von der doch recht eindimensionalen Zeichnung der Figuren ab, erwarten den Leser doch einige interessante Ideen. Sobald man das Kraut-Bashing ausblendet, kann man den Helden dann ins phantastische Abenteuer folgen. Und da überzeugt Nassise. (…)” Die komplette Besprechung bei Phantastik-News.de ist hier zu finden.

“Das Blut der Helden” von Joseph Nassise ist als Paperback und Hardcover lieferbar, ferner als eBook bei Amazon und beam-eBooks. Markus Mäurer hat den Roman ins Deutsche übertragen, das Titelbild des Alternativwelt-Romans stammt von Mark Freier.

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Erschienen: “Sherlock Holmes und die tanzenden Drachen”

Christian Endres - Sherlock Holmes und die tanzenden Drachen - Front 12Der Roman “Sherlock Holmes und die tanzenden Drachen” von Christian Endres ist erschienen, als Hardcover und als Paperback sowie als eBook aktuell bei Amazon und beam-eBooks. Das Titelbild stammt von Timo Kümmel.

 

Der Meisterdetektiv gegen Magie und Moriarty

In diesem London ist alles anders: Der Premierminister heißt James Moriarty, über der Stadt kreisen die Drachen der königlichen Luftwaffe, die Faerieboten zischen durch die Straßen, und im Untergrund treiben die Zwerge aus König Oberons Reich den Bau des Schienennetzes voran. Im East End meuchelt Jack the Ripper außerdem leichte Elfendamen, während seine Sympathisanten offen zur Gewalt gegen alle Feenländer aufrufen. Die Hauptstadt des Empires ist ein Pulverfass, und ausgerechnet jetzt wird das legendäre Königsmacherschwert Excalibur aus dem British Museum gestohlen! Sherlock Holmes und Dr. John Watson versuchen, die verzauberte Klinge zu finden, damit London zwischen Intrige und Verrat nicht noch tiefer im Chaos versinkt …

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Erschienen: “Das Projekt”

Rettungskreuzer Ikarus 31 FrontBand 31 der Neuauflage der Science-Fiction-Serie “Rettungskreuzer Ikarus” ist erschienen, Achim Hiltrop schrieb den Roman “Das Projekt”. Das Titelbild stammt von Erst Wurdack.

Kleine Erfolge gegen die Outsider und ihre Verbündeten lassen niemanden darüber hinwegsehen, dass die Tage der Freiheit gezählt sind, wenn nicht ein wirklicher Durchbruch gelingt. Und so beginnt die Allianz mit einem Projekt, dass die Gefahr der Invasion wirksam und endgültig eindämmen soll – jedoch eigene Gefahren in sich birgt …

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Cover-Preview: “Tod im Senat”

Tod im SenatVon Timo Kümmel stammt das Titelbild zu “Tod im Senat”, Band 1 der Reihe “Kaiserkrieger Vigiles” von Dirk van den Boom. Er erscheint im Sommer als Hardcover und Paperback und ist vorbestellbar, ebenso wie die eBook-Ausgaben bei Amazon und beam-eBooks.

Der Bürgerkrieg ist vorbei, die Zeitenwanderer waren siegreich. Unter der Regierung von Kaiser Thomasius I. beginnt eine Epoche der Reformen und Umwälzungen für das Römische Reich. Zu den neuen Institutionen des Imperiums gehören die Cohortes Vigilum Novi, die erste richtige Kriminalpolizei Roms. Kaum etabliert, steht die neue Behörde vor einer Herausforderung, die über ihr weiteres Schicksal im Reich bestimmen wird: Der Mord an einem Senator erschüttert das offizielle Rom und nicht jeder ist daran interessiert, dass die CVN mit ihrer Arbeit Erfolg haben …

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Erschienen: “Sherlock Holmes und die Königin der Affen”

Sherlock Holmes und die Königin der Affen49 Sonntage lang gab es Woche für Woche eine Preview auf einen kommenden Atlantis-Titel. Und auch wenn wir künftig (vermutlich unregelmäßig) Previews bringen werden, so gibt es heute nicht die 50. Vorschau.

Stattdessen gibt es heute etwas Neues; bei beam-eBooks und hier auf dieser Seite zum Download zu finden ist die Kurzgeschichte “Sherlock Holmes und die Königin der Affen” von Christian Endres, dessen Roman “Sherlock Holmes und die tanzenden Drachen” in Kürze erscheinen wird. Das Titelbild stammt von Timo Kümmel. Die PDF-Datei kann kostenlos runtergeladen werden. Ob wir diesen Testballon in Zukunft mit weitere Kurzgeschichten fortführen werden, wird die Zukunft zeigen.

Zum Inhalt der Geschichte: Im Auftrag der Krone reisen der Meisterdetektiv Sherlock Holmes und sein treuer Freund und Chronist Dr. John Watson nach Gibraltar, um das Verschwinden der Berberaffen zu untersuchen. Einer alten Legende zufolge stehen die Affen schließlich in direktem Zusammenhang mit dem Ende der britischen Herrschaft über die Insel …

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Erschienen: “phantastisch!” Ausgabe 58

p58Die Printversion der 58. Ausgabe der “phantastisch!” ist erschienen. Die digitalen Versionen stellen wir wie immer etwas später online. Die 64seitige Ausgabe entstand wie gewohnt unter der Chefredaktion von Klaus Bollhöfener, das Titelbild stammt von Timo Kümmel.

Zum Inhalt:

Interview
Christian Endres: DAVID FALK: »Seit ein paar Jahren ist das Genre im Wandel.«

Bücher, Autoren & mehr
JAN NIKLAS MEIER: Mehr als eine Bestie? Der Werwolf in der neueren deutschen Phantastik
CHRISTIAN ENDRES: Sherlock Holmes und die tanzenden Drachen mit EXKLUSIVER LESEPROBE
HORST ILLMER: Professor Eggerths Rückkehr
MICHAEL PEINKOFER: Ein Werkstattbericht zu »Sternenritter« mit EXKLUSIVER LESEPROBE
MUNA GERMANN: Wie werden wir uns in der Zukunft kleiden?
SONJA STÖHR: phantastisch! im Dialog – »Warum schreiben Sie eigentlich Science Fiction?«
CHRISTIAN ENDRES: Schuld und Symbiose
SONJA STÖHR: Phantastisches Lesefutter für junge Leser
ULRICH BLODE: Wolfgang Thadewald – Ein Nachruf
RÜDIGER SCHÄFER: Deutschstunde – Sprachensterben – Ist unser Deutsch noch zu retten?

Phantastische Nachrichten zusammengestellt von Horst Illmer

Rezensionen
Ian Tregillis »Der kälteste Krieg«
Christopher Nuttall »Die Wissende«
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Andreas Eschbach »Der Jesus-Deal«
Ransom Riggs »Die Stadt der besonderen Kinder«
Tom Daut »Die Sinistra«
Gareth Roberts »Shada. Das verlorene Abenteuer von Douglas Adams«
Jo Walton »Die Stunde der Rotkehlchen«
Anonymus »Psychokiller«
Leonie Swann »Dunkelsprung«
Catherine Fisher »Die vergessene Kammer«
China Miéville »Das Gleismeer«

Comic & Film
STEFFEN BOISELLE: Cartoon
OLAF BRILL & MICHAEL VOGT: Ein seltsamer Tag – Teil 17
OLAF BRILL & MICHAEL VOGT: Ein seltsamer Tag – Teil 18

Story
LAVIE TIDHAR: »Selfies«

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